Bevor mich hier Einer fragt, warum ich eigentlich die ganze Zeit nicht blogge, sage ich's freiwillig. Mich hat nix inspiriert. Ich habe akuten Tech-Burnout. Das sollte sich nach November allerdings drastisch bessern.
Ein bisschen was habe ich allerdings für Euch: die nächste DLD findet vom 24. bis 26. Januar 2010 in München statt. Wenn alles so abläuft wie bisher, gibt es hoffentlich auch vorneweg wieder ein Bloggertreffen. Dazu gibts dann zu gegebener Zeit Details.
Freitag, 23. Oktober 2009
Freitag, 7. August 2009
XING the Line
Also, jetzt reichts mir wirklich. Nach zwei(!) Kontaktanfragen, einem Hin und Her von Seiten der Plattformbetreiber und schliesslichem Beschluss, meine abgesackte Gruppe -wie bereits besprochen, versprochen und angekündigt- zu löschen, bekomme ich Wochen später von einer Bekannten eine Mail mit der aufschlussreichen Nachricht, dass die Gruppe fröhlich weiter vor sich hin dümpelt. Also wieder bei XING angefragt, da ich mich doch ein wenig wundere, und heute morgen diese Mail erhalten:
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir freuen uns, dass Sie eine so große, interessante und erfolgreiche Gruppe
aufgebaut haben und möchten Ihnen an dieser Stelle nocheinmal recht herzlich für
Ihr Engagement danken.
Wir vertreten die Philosophie, dass die Gruppen den Mitgliedern gehören. Das
bedeutet, dass wir auch nach dem Ausscheiden eines Gründers und Hauptmoderators
von der Löschung einer großen und aktiven Gruppe wie Ihrer absehen. Es haben sich
Mitglieder der Gruppe gemeldet, die die Gruppe erhalten möchten.
Da Sie die Gruppe nicht weiter betreuen möchten, haben wir Sie als Moderator
abgesetzt und werden einen neuen Moderator suchen.
Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag
1. woher kommen so plötzlich diese geheimnisvollen Mitglieder, die so verzweifelt um eine Gruppe kämpfen, an der sie nicht mal teilgenommen haben?
2. interessant, dass die Mail unterschrieben ist von eben der Person, die sich die Gruppe als Moderatorin angeeignet hat.
3. ZWEIMAL vorher ist mir Recht gegeben worden, dass keine Aktivität in der Gruppe stattfindet und sie darum gelöscht werden sollte. Und auf einmal, siehe 1 und 2.
Lange, lange Zeit habe ich XING für die bessere Plattform gehalten und gegen die Konkurrenz wie z.B. Facebook mit seinen zweifelhaften Businessideen verteidigt. Jetzt muss ich feststellen, dass XING sich einen Dreck um die Meinung der Mitglieder schert, dass die linke Tastatur keinen blassen Schimmer davon hat, was die rechte tippt, und dass andere Kritiker absolut richtig liegen, wenn sie sagen, dass XING ein Verein von wankelmütigen Ahnungslosen zu sein scheint (siehe das Gezicke um die Piratenparteigruppe). Und DA soll ich meine Geschäftsinteressen vertreten??? You have got to be kidding!
Die Premiummitgliedschaft ist bereits gekündigt. Und sobald der März sein Köpfchen aus dem grauen Nebel steckt, werde ich diesen Verein verlassen. "Kundenservice" geht anders. Und die Konkurrenz nimmt ihre Mitglieder wenigstens ernst.
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Wir freuen uns, dass Sie eine so große, interessante und erfolgreiche Gruppe
aufgebaut haben und möchten Ihnen an dieser Stelle nocheinmal recht herzlich für
Ihr Engagement danken.
Wir vertreten die Philosophie, dass die Gruppen den Mitgliedern gehören. Das
bedeutet, dass wir auch nach dem Ausscheiden eines Gründers und Hauptmoderators
von der Löschung einer großen und aktiven Gruppe wie Ihrer absehen. Es haben sich
Mitglieder der Gruppe gemeldet, die die Gruppe erhalten möchten.
Da Sie die Gruppe nicht weiter betreuen möchten, haben wir Sie als Moderator
abgesetzt und werden einen neuen Moderator suchen.
Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag
1. woher kommen so plötzlich diese geheimnisvollen Mitglieder, die so verzweifelt um eine Gruppe kämpfen, an der sie nicht mal teilgenommen haben?
2. interessant, dass die Mail unterschrieben ist von eben der Person, die sich die Gruppe als Moderatorin angeeignet hat.
3. ZWEIMAL vorher ist mir Recht gegeben worden, dass keine Aktivität in der Gruppe stattfindet und sie darum gelöscht werden sollte. Und auf einmal, siehe 1 und 2.
Lange, lange Zeit habe ich XING für die bessere Plattform gehalten und gegen die Konkurrenz wie z.B. Facebook mit seinen zweifelhaften Businessideen verteidigt. Jetzt muss ich feststellen, dass XING sich einen Dreck um die Meinung der Mitglieder schert, dass die linke Tastatur keinen blassen Schimmer davon hat, was die rechte tippt, und dass andere Kritiker absolut richtig liegen, wenn sie sagen, dass XING ein Verein von wankelmütigen Ahnungslosen zu sein scheint (siehe das Gezicke um die Piratenparteigruppe). Und DA soll ich meine Geschäftsinteressen vertreten??? You have got to be kidding!
Die Premiummitgliedschaft ist bereits gekündigt. Und sobald der März sein Köpfchen aus dem grauen Nebel steckt, werde ich diesen Verein verlassen. "Kundenservice" geht anders. Und die Konkurrenz nimmt ihre Mitglieder wenigstens ernst.
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Mittwoch, 22. Juli 2009
Aus dem Netz gegangen
So könnte ich fast diesen Blog umnennen... momentan haut mich einfach nix so richtig vom Hocker. Dafür findet man mich neuerdings verstärkt bei Facebook (hu-hum, man darf doch wohl noch seine Meinung ändern!).
Was mich in den letzten Tagen so richtig fett geärgert hat, ist die Art und Weise, wie XING mit zahlenden Mitgliedern umgeht. Meine Gruppe, Web for Women, war zwar ein nettes Experiment, aber trotz Newsletter, Themenanstössen, Terminen, etc. waren die Damen einfach nicht in genügender Zahl bereit mitzumachen. Meine Anfragen, ob nicht jemand als Moderator übernehmen wolle, stiessen auf taube Ohren. Als ich schliesslich ankündigte, die Gruppe löschen zu lassen, kam kaum Echo. Also schickte ich die erforderliche Mail an den Support. Tage später war immernoch keine Antwort da, also versuchte ich es nochmal. Als auch daraufhin wieder nur die automatische Rückmeldung eintrudelte, fragte ich in der XING Moderationsgruppe mal nach, wie lange sowas im Durchschnitt dauere. Plötzlich kam -zack, zack- eine Antwort auf Anfrage Nr. 1. Man finde es schade, verstehe aber meine Beweggründe und werde die Gruppe nach einer Karenzzeit von zwei Wochen löschen. Prima.
Nun versteht man sicher, dass ich etwas überrascht war, auf Ticket Nr. 2 die Antwort zu erhalten, man könne ja für mich einen Ersatzmoderator finden. Wieder schrieb ich, was ich schon vor einer Woche geschrieben hatte. Diesmal wurde mir nach wenigen Minuten mitgeteilt, ein neuer Moderator werde nun gesucht und man hoffe, ich bleibe als Gruppenmitglied erhalten.
Die Worte, die mir dazu gerade einfallen, sollte ein guterzogener Mensch eigentlich nicht öffentlich bloggen. Innerhalb von Sekunden (!) wurde mir die Gruppe entzogen! Liebe XINGer, nicht nur bleibe ich nicht in einer inaktiven Gruppe, dazu ist mir meine Zeit zu schade. Ich werde auch mit dem Ablauf meiner Mitgliedschaft ganz aus Eurem Verein aussteigen. Verarschen lassen kann ich mich auch anderswo. Vermutlich ist das der sprichwörtliche Einzelfall, aber mir persönlich reicht das vollkommen.
Und wer mich finden will, kann das zukünftig bei der Konkurrenz tun.
Nachtrag: aha. Sag ich ja. Missverständnis. Zu blöd, dass die kleinen Drachenohren so gar nicht mehr weggehen wollen.
Was mich in den letzten Tagen so richtig fett geärgert hat, ist die Art und Weise, wie XING mit zahlenden Mitgliedern umgeht. Meine Gruppe, Web for Women, war zwar ein nettes Experiment, aber trotz Newsletter, Themenanstössen, Terminen, etc. waren die Damen einfach nicht in genügender Zahl bereit mitzumachen. Meine Anfragen, ob nicht jemand als Moderator übernehmen wolle, stiessen auf taube Ohren. Als ich schliesslich ankündigte, die Gruppe löschen zu lassen, kam kaum Echo. Also schickte ich die erforderliche Mail an den Support. Tage später war immernoch keine Antwort da, also versuchte ich es nochmal. Als auch daraufhin wieder nur die automatische Rückmeldung eintrudelte, fragte ich in der XING Moderationsgruppe mal nach, wie lange sowas im Durchschnitt dauere. Plötzlich kam -zack, zack- eine Antwort auf Anfrage Nr. 1. Man finde es schade, verstehe aber meine Beweggründe und werde die Gruppe nach einer Karenzzeit von zwei Wochen löschen. Prima.
Nun versteht man sicher, dass ich etwas überrascht war, auf Ticket Nr. 2 die Antwort zu erhalten, man könne ja für mich einen Ersatzmoderator finden. Wieder schrieb ich, was ich schon vor einer Woche geschrieben hatte. Diesmal wurde mir nach wenigen Minuten mitgeteilt, ein neuer Moderator werde nun gesucht und man hoffe, ich bleibe als Gruppenmitglied erhalten.
Die Worte, die mir dazu gerade einfallen, sollte ein guterzogener Mensch eigentlich nicht öffentlich bloggen. Innerhalb von Sekunden (!) wurde mir die Gruppe entzogen! Liebe XINGer, nicht nur bleibe ich nicht in einer inaktiven Gruppe, dazu ist mir meine Zeit zu schade. Ich werde auch mit dem Ablauf meiner Mitgliedschaft ganz aus Eurem Verein aussteigen. Verarschen lassen kann ich mich auch anderswo. Vermutlich ist das der sprichwörtliche Einzelfall, aber mir persönlich reicht das vollkommen.
Und wer mich finden will, kann das zukünftig bei der Konkurrenz tun.
Nachtrag: aha. Sag ich ja. Missverständnis. Zu blöd, dass die kleinen Drachenohren so gar nicht mehr weggehen wollen.
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Mittwoch, 8. Juli 2009
Werde gelesen! National Blog Posting Month
Wer kennt das nicht: nach dem ersten Bloggerhochgefühl, einer Phase, in der man fast von selbst ständig postet, kommt irgendwann der Punkt, an dem bestenfalls sporadisch ein paar Worte veröffentlicht werden. Aus vielen guten Blogs werden so aus Zeitmangel und Desinteresse (und vielleicht auch verschwindend kleinen Leserzahlen) Karteileichen. Im Juni soll mit dem National Blog Posting Month dagegen gehalten werden. Nach der Registrierung auf der NaBloPoMo-Homepage ist man angehalten, für den Monat Juni jeden Tag einen Post zu erstellen. Dabei kann man sich entweder an ein vorgegebenes Thema halten, oder einfach drauflos bloggen.
Ich sehe keinen Grund, weshalb man diese Aktion unbedingt national halten muss und beteilige mich ebenfalls, allerdings mit meinem englischsprachigen Blog. Und wen von Euch darf ich bis Monatsende jeden Tag lesen?
Ich sehe keinen Grund, weshalb man diese Aktion unbedingt national halten muss und beteilige mich ebenfalls, allerdings mit meinem englischsprachigen Blog. Und wen von Euch darf ich bis Monatsende jeden Tag lesen?
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Montag, 22. Juni 2009
Lernen im Netz: Say Something in Welsh

Zwei meiner Leidenschaften sind Sprachen und Reisen. Im Februar erfüllte ich mir den langgehegten Wunsch, einmal nach Wales zu fahren. Ich hatte nicht weiter darüber nachgedacht; schliesslich spricht man dort Englisch. Doch kaum sagte mein Taxifahrer 'Bore da' zu mir, war es um mich geschehen. Erstens ist nun die nächste Reise nach Cardiff bereits geplant. Zweitens will ich diesmal auch was auf Walisisch sagen können. Die Chance, am Flughafen einen Audiosprachkurs zu erstehen, habe ich verschnarcht. Also muss mal wieder der Suchmaschinengigant herhalten. Und siehe da: sucht man nach englischsprachigem Material, wird man fix fündig.
So hat zum Beispiel die altehrwürdige BBC eine wunderbare Seite für Walisischlerner anzubieten, auf der unter anderem blutige Anfänger mit Colin und seinem Hund Cumberland spielerisch ihren Wortschatz erweitern können. Vorkenntnisse sind nicht notwendig (ich habs ausprobiert!).
Wirklich hängengebliegen bin ich dann aber bei meiner zweiten Wahl, der ausgezeichneten Webseite Say Something in Welsh. Die Seite bietet zwei liebevoll gemachte, informative Audiokurse an, einmal Süd-, einmal Nordwalisisch (Cardiff liegt an der Südküste, es ist also offensichtlich, welchen von beiden ich gerade beackere). Alternativ kann man die einzelnen Lektionen direkt von der Webseite im mp3-Format herunterladen, oder den Podcast auf iTunes abonnieren. Dazu gibt es in den Foren Rundumbetreuung der Lernenden in Form von Zusatzlektionen oder verschiedenen Angeboten, das Gelernte schnell zu vertiefen, z.B. via Skype. SSIW bietet begleitend auch eine Facebook-Gruppe und das DailyWelshWord auf Twitter an, und alles, nebenbei erwähnt, kostenfrei.
Jede Lektion ist etwa 30 Minuten lang. Die Podcaster empfehlen, möglichst jeden Tag 20 Minuten zum Üben einzuplanen. Der gesamte Kurs ist komplett darauf ausgerichtet, den Sprachinteressierten möglichst schnell zum Sprechen zu bringen. Es gibt keine Vokabellisten und keine Schreibübungen, dafür solides Grundvokabular und jede Menge Sprechübungen. Nach nur einer Lektion stellt man überrascht fest, dass man bereits knapp 50 Sätze zu sagen beherrscht.
Normalerweise tue ich mich mit Audiolernen als visuell ausgerichteter Mensch eher schwer. Doch Cat und Iestyn machen es mir einfach, draufloszuquatschen. Das Format ist ideal, um während der Fahrt zur Arbeit zu üben.
Warum sollte man überhaupt Walisisch lernen? Antworten findet man bei Gwybodiadur. Eine ausführliche Liste von Ressourcen für Walisischlernende findet man bei LearnWelsh.org. Die Bilder von meinem Besuch in Cardiff gibts bei Flickr.
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Donnerstag, 18. Juni 2009
Vyv Rennt: Lauftools im Internet
"Rennen" ist vielleicht etwas übertreiben. Im Moment würde ich mein Tempo eher als "Dahintroddeln" beschreiben. Vor Jahren ging ich mal mit einer Freundin joggen. Damals "rannte" ich so langsam, dass sie nebenher walken konnte. ;)
But anyhoo, es geht ja nicht ums Laufen, sondern dazugehörige Webseiten. Ich bin nämlich schwer zu motivieren. Der Enthusiasmus auf der gigantischen Seite von Runner's World ist mir schon zuviel. JKRunning (deutsch, mit Jens Karraß) ist sicher auch ausführlich, aber im Prinzip nur eine riesige Bannerwerbung für das Personal Coaching. Dabei laufe ich echt nur aus Jux und Dollerei im Kampf gegen die Wampe. Diese ganze Hooah! über Marathonläufe und Laufzeiten interessiert mich nicht die Bohne. Meinen anfängerfreundlichen Anfütterlaufplan, von Karraß konzipiert, habe ich dann auch bei brigitte.de gefunden.
Gut, aber ich bin schon neugierig, wie weit ich diese Woche schon gelaufen bin (Antwort: viereinhalb Kilometer). Bei Jogmap kann ich mir via Google Earth-Einbindung meinen pfadlosen Wald anschauen, einen Kilometerzähler für meinen Blog erstellen und ausrechnen lassen, wieviele Kalorien ich beim Laufen verpulvere. Damit bin ich erstmal ganz zufrieden.
Auch meine diversen Schuhhersteller buhlen um meine Gunst. Dazu bezeichnen sie mich sogar grosszügig als "Athletin." Wer nur nach allgemeinen Tips für Anfänger sucht, ist bei Laufen.org recht gut bedient. Die Seite ist allerdings, von der Werbung mal abgesehen, absolut schnörkellos.
Welche Lauftools könnt Ihr empfehlen? Oder gehört Eure Leidenschaft einem ganz anderen Sport?
But anyhoo, es geht ja nicht ums Laufen, sondern dazugehörige Webseiten. Ich bin nämlich schwer zu motivieren. Der Enthusiasmus auf der gigantischen Seite von Runner's World ist mir schon zuviel. JKRunning (deutsch, mit Jens Karraß) ist sicher auch ausführlich, aber im Prinzip nur eine riesige Bannerwerbung für das Personal Coaching. Dabei laufe ich echt nur aus Jux und Dollerei im Kampf gegen die Wampe. Diese ganze Hooah! über Marathonläufe und Laufzeiten interessiert mich nicht die Bohne. Meinen anfängerfreundlichen Anfütterlaufplan, von Karraß konzipiert, habe ich dann auch bei brigitte.de gefunden.
Gut, aber ich bin schon neugierig, wie weit ich diese Woche schon gelaufen bin (Antwort: viereinhalb Kilometer). Bei Jogmap kann ich mir via Google Earth-Einbindung meinen pfadlosen Wald anschauen, einen Kilometerzähler für meinen Blog erstellen und ausrechnen lassen, wieviele Kalorien ich beim Laufen verpulvere. Damit bin ich erstmal ganz zufrieden.
Auch meine diversen Schuhhersteller buhlen um meine Gunst. Dazu bezeichnen sie mich sogar grosszügig als "Athletin." Wer nur nach allgemeinen Tips für Anfänger sucht, ist bei Laufen.org recht gut bedient. Die Seite ist allerdings, von der Werbung mal abgesehen, absolut schnörkellos.
Welche Lauftools könnt Ihr empfehlen? Oder gehört Eure Leidenschaft einem ganz anderen Sport?
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Montag, 18. Mai 2009
Gerichtsmedizin: wie CSI, nur echter
Zufällig las ich erst vor kurzem Michael Tsokos' Buch "Dem Tod auf der Spur". Nun gibt es für morbide Zeitgenossen wie mich und sensationslüsterne Touris in der Berliner Charitè eine von ihm ins Leben gerufene Ausstellung mit dem schönen Titel "Vom Tatort zum Labor." Aufgrund der Thematik ist die Ausstellung nur für Besucher ab 16 Jahren geöffnet, montags ist Ruhetag. Noch bis zum 13. September kann man sich von dem mörderischen Einfallsreichtum seiner Mitmenschen gruseln lassen, nebenbei gibt es eine Vorlesungsreihe.
Eintritt (ohne Führung): regulär €5, €2.50 ermässigt, Familienkarte €10. Führungen kosten drei Euro zusätzlich zum normalen Eintritt.

(Anfahrtsskizze via BMM Charite)
Eintritt (ohne Führung): regulär €5, €2.50 ermässigt, Familienkarte €10. Führungen kosten drei Euro zusätzlich zum normalen Eintritt.

(Anfahrtsskizze via BMM Charite)
Freitag, 1. Mai 2009
Trau Dich! Finde Deinen inneren Schmied
Bei Katja Schorkopf in Berlin-Friedrichshain kann man einen Goldschmiedekurs belegen und zum Beispiel seine eigenen Eheringe schmieden. Ein Kurs dauert jeweils vier Abende und kostet €120. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Mehr Info und Anmeldung auf Frau Schorkopfs Webseite, Kopfsilber. Die Ladenwerkstatt in der Rigaer Strasse ist dienstags bis freitags von 11 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr geöffnet.
Wer den Kurs lieber gewinnen möchte, sollte gelegentlich in der Petra-Lounge vorbeischauen und beim Gewinnspiel mitmachen!
Wer den Kurs lieber gewinnen möchte, sollte gelegentlich in der Petra-Lounge vorbeischauen und beim Gewinnspiel mitmachen!
Mittwoch, 29. April 2009
Blogempfehlung: Tagwerke - vom Tagebuch zum Weblog
Noch bis zum 30. August läuft im Museum für Kommunikation Berlin die sicherlich faszinierende Ausstellung "@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog". Führungen zum Thema gibt es mittwochs um 15.30 Uhr und sonntags um 14 Uhr. Das Museum ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr, der reguläre Eintritt beträgt €3.
Doch erst durch das Interview mit Kuratorin Tine Nowak bei jetzt.de bin ich auf das dazugehörige Blog Tagwerke gestossen. Ich gebe zu, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich für diesen Post von den wöchentlichen Zitaten aus Tagebucheinträgen aus aller Welt und verschiedenen Epochen loszureissen. Toll gemacht! Ich hoffe, es bleibt auch nach der Ausstellung eine Weile enthalten, denn es ist absolut lesenwert.
Doch erst durch das Interview mit Kuratorin Tine Nowak bei jetzt.de bin ich auf das dazugehörige Blog Tagwerke gestossen. Ich gebe zu, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich für diesen Post von den wöchentlichen Zitaten aus Tagebucheinträgen aus aller Welt und verschiedenen Epochen loszureissen. Toll gemacht! Ich hoffe, es bleibt auch nach der Ausstellung eine Weile enthalten, denn es ist absolut lesenwert.
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Dienstag, 28. April 2009
Hair!
Neulich landete doch tatsächlich jemand hier, nachdem er (oder wohl eher eine Sie) aus lauter Verzweiflung "Frisuren" gegoogelt hatte. Da auch ich mal wieder meine Haare von pupskurz auf angenehmere Schulterlänge wachsen lasse, bin ich absolut dabei beim Thema! Holen wir uns also ein bisschen Anregung im WWW...
Sollte man stolzer Besitzer eines Plastikteils names Hairdini sein, das dazu gedacht ist, Hochsteckfrisuren im Nullkommanix zu zaubern, gibt es auf der dazugehörigen Hairdini-Webseite einen ausführlichen Styleguide.
Sucht frau eher nach variablen Längen und bevorzugt dazu noch Videos anstatt Fotos, wird sie sicher auf der britischen DIY Hairstyles-Seite fündig. Die Models sehen schon gleich aus wie aus der Fachzeitschrift.
Alles ausser Haareschneiden bietet die Seite Virtuelle Frisuren an: Foto hochladen, Farben und Schnitte ausprobieren, Promi-Dos gucken, und vieles mehr. Allerdings kostet dieser Service auch stolze €14.95 für eine dreimonatige Mitgliedschaft. Ausserdem bietet es sich an, wenigstens rudimentäre Englischkenntnisse zu besitzen, da nicht alle Seiten auf Deutsch zur Verfügung stehen.
Richtigen Service von richtigen Friseuren auf einer übersichtlich gestalteten Seite bekommt man bei Curly Sue. Ganz Real-Lifig gibts dazu auch einen Laden, und zwar in Ludwigsburg bei Stuttgart. Ausser Frisurgalerien findet man bei Friseur-Frisuren auch Infos über verwendete Produkte, ein Haarforum, Gästebuch und zumindest die Ankündigung eines geplanten Online-Shops. Die Preisliste ist nicht übel, aber ich werde wohl wenig Gelegenheit haben, die Damen mal live zu testen.
Wer seinen Haaren mehr bieten will, findet auf Cosmoty ausser einer sehr ausführlichen Bildergalerie auch noch eine Rezeptseite mit Naturkosmetik fürs Haar zum Selbermachen, ein Frisurmagazin und jede Menge Tipps rund um den Kopf. Dazu den bildlichen Beweis, dass selbst Mena Suvari mit einem Strubbelbob eher ausschaut wie ihre eigene Mutter denn wie ein Trendsetter...
Ganz analog kann man mich demnächst mal wieder hier zum sommerlichen Haarschnitt finden...
Sollte man stolzer Besitzer eines Plastikteils names Hairdini sein, das dazu gedacht ist, Hochsteckfrisuren im Nullkommanix zu zaubern, gibt es auf der dazugehörigen Hairdini-Webseite einen ausführlichen Styleguide.
Sucht frau eher nach variablen Längen und bevorzugt dazu noch Videos anstatt Fotos, wird sie sicher auf der britischen DIY Hairstyles-Seite fündig. Die Models sehen schon gleich aus wie aus der Fachzeitschrift.
Alles ausser Haareschneiden bietet die Seite Virtuelle Frisuren an: Foto hochladen, Farben und Schnitte ausprobieren, Promi-Dos gucken, und vieles mehr. Allerdings kostet dieser Service auch stolze €14.95 für eine dreimonatige Mitgliedschaft. Ausserdem bietet es sich an, wenigstens rudimentäre Englischkenntnisse zu besitzen, da nicht alle Seiten auf Deutsch zur Verfügung stehen.
Richtigen Service von richtigen Friseuren auf einer übersichtlich gestalteten Seite bekommt man bei Curly Sue. Ganz Real-Lifig gibts dazu auch einen Laden, und zwar in Ludwigsburg bei Stuttgart. Ausser Frisurgalerien findet man bei Friseur-Frisuren auch Infos über verwendete Produkte, ein Haarforum, Gästebuch und zumindest die Ankündigung eines geplanten Online-Shops. Die Preisliste ist nicht übel, aber ich werde wohl wenig Gelegenheit haben, die Damen mal live zu testen.
Wer seinen Haaren mehr bieten will, findet auf Cosmoty ausser einer sehr ausführlichen Bildergalerie auch noch eine Rezeptseite mit Naturkosmetik fürs Haar zum Selbermachen, ein Frisurmagazin und jede Menge Tipps rund um den Kopf. Dazu den bildlichen Beweis, dass selbst Mena Suvari mit einem Strubbelbob eher ausschaut wie ihre eigene Mutter denn wie ein Trendsetter...
Ganz analog kann man mich demnächst mal wieder hier zum sommerlichen Haarschnitt finden...
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Was macht die Wurst im Museum?
Das frage ich mich auch, aber irgendwie machte schon der Artikel aus der AZ heute morgen irgendwie Appetit: Berlin widmet seinem kulinarischen Gör, der Currywurst, ein eigenes Museum. Eröffnet wird es allerdings erst am 16.08., man muss sich also noch etwas gedulden. Auf der Homepage des Wurstmuseums lernt man, dass dem Besucher rund um das scharfe Fleisch einiges geboten wird. Nicht nur in der Ausstellung soll man sich austoben können, sondern auch im dazugehörigen Shop. Und in der Imbisslounge werden Variationen der Currywurst zum Selberprobieren angeboten.
Das Museum ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt €7 bis €11 (Kinder bis 6 Jahre sind frei).
Deutsches Currywurst-Museum, Schützenstrasse 70, Nähe Checkpoint Charlie.
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Das Museum ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, der Eintritt beträgt €7 bis €11 (Kinder bis 6 Jahre sind frei).
Deutsches Currywurst-Museum, Schützenstrasse 70, Nähe Checkpoint Charlie.
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Mittwoch, 22. April 2009
Happy Earth Day 2009!
Am 22. April 1970 geschah etwas Weltbewegendes: das Earth Day Network hielt zum ersten Mal die Öffentlichkeit in breitem Rahmen dazu an, sich mehr Gedanken über Umweltthemen zu machen. Seitdem wird der Earth Day jedes Jahr auf der ganzen Welt begangen. Bekannte Musiker und Politiker feiern ebenso wie der Mann auf der Strasse. Tips zum Thema Umweltschutz gibt es nicht nur beim Earth Day Network, sondern auch von der US Regierung. Wer lieber keine Ratschläge von Big Brother will, sondern Aktivitäten von und für Ottonormalverbraucher, wird bei Kaboose fündig, wo es auch schöne Spiele und Bastelideen für Kinder gibt (alle Links auf Englisch).
Ich werde dieses Jahr meinen Beitrag durch eine Baumpatenschaft leisten. Auch da hat man die Qual der Wahl: den Regenwald aufforsten, einen sächsischen Baum adoptieren, einen Berliner Zauberbaum pflanzen, irgendwo in Deutschland einen Wald entstehen lassen oder Bette Midler bei ihrem Projekt MillionTreesNY unter die Arme greifen.
Falls von Euch noch jemand Links oder Ideen hat, würde ich mich über einen Kommentar freuen!
Google schenkt uns diese schöne Logo zur Feier des Tages:
Ich werde dieses Jahr meinen Beitrag durch eine Baumpatenschaft leisten. Auch da hat man die Qual der Wahl: den Regenwald aufforsten, einen sächsischen Baum adoptieren, einen Berliner Zauberbaum pflanzen, irgendwo in Deutschland einen Wald entstehen lassen oder Bette Midler bei ihrem Projekt MillionTreesNY unter die Arme greifen.
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Montag, 20. April 2009
Anvisiert
Heute mal ganz und gar technikfrei, denn da gibts eh nix Interessantes zu berichten: der Stern führt ein humorvolles Interview mit Horst Lettenmayer, dessen wirklich moderat honorierte Fluchtsequenz seit gefühlten Ewigkeiten jeden Sonntag den "Tatort" eröffnet. Die Geschichte mit der 400 DM - Einmalzahlung ist ja mittlerweile hinlänglich bekannt. Und was macht Herr Lettenmayer heute? Er führt die betec Licht AG in Dachau bei München.
Montag, 13. April 2009
Auf Eiersuche

(Source)
Was an Ostern am meisten Spass macht, ist natürlich die Eiersuche. Dabei schlägt eine digitale, bzw. virtuelle weit weniger auf die Linie als die mit Schokoeiern ausgelegten Nestchen. Wer sich hauptsächlich in Browsern mit versteckten Leckerchen bereichern möchte, findet im Osterartikel von Spiegel Online einige nette Anreize.
Viel interessanter, wenn auch nicht unbedingt superaktuell, wird es in dem Sammelsurium an Benutzeroberflächen und Programmen bei Software Tips & Tricks.
Wirklich lustig wird die Suche dann bei DVD Easter Eggs (jetzt auch auf Twitter): zumindest ein paar dieser Filme wird jeder schon gesehen haben. Im FAQ gibt es auch ein paar Tips und Tricks zu den verschiedenen Regionen.
Und wer jetzt immernoch nicht genug hat, der sollte noch bei EggHeaven vorbeischauen, wo es ausser Computereiern auch noch andere lustige, skurrile und gelegentlich richtig praktische Gadgets zu bewundern gibt.
Lieber was auf Deutsch gelesen? Dann sollte man bei dem vielgelobten und -zitierten Mogelpower vorbeisurfen.
Nach all dem anstrengenden Eiersammeln darf man sich dann auch ein Schokoei genehmigen... frohe Ostern!
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Web for Women-Minitreffen, München, 30.Mai
Die nächste Gelegenheit für ein Web4Women-Treffen in München ist Samstag, der 30. Mai. Nach dem grandiosen Reinfall vom letzten Mal werde ich allerdings erst dann fest einen Tisch reservieren, wenn ich 10 feste Zusagen habe. Falls alles klappt, treffen wir uns um 19.30 Uhr im Mittelalter-Restaurant Zur Schandgeige. Da es sich um ein inoffizielles Treffen handelt, können Gäste gern mitgebracht werden, müssen aber unbedingt mit angemeldet werden!
Weitere Details auf XING in Web for Women oder direkt bei mir. Anmeldeschluss ist der 1. Mai.
Man sieht sich!
Weitere Details auf XING in Web for Women oder direkt bei mir. Anmeldeschluss ist der 1. Mai.
Man sieht sich!
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Freitag, 10. April 2009
Ich kleb Dir Eine! Die Simpsons demnächst als Briefmarke

Der US Postal Service ermuntert einen geradezu zum Briefeschreiben, denn die Amerikaner sind um einiges kreativer, was ihre Briefmarken angeht. Es gibt jedes Jahr neue Gedächtnis- und Jubilarmarken zu besonderen Anlässen, bei denen es einfach zu schade wäre, nur noch schnöde Email zu verschicken. Demnächst gibt es unsere gelben Helden, die Simpsons, zum Aufkleben. Kaufen kann man die Marken bereits ab dem 7. Mai. Bis zum 14. Mai können Kunden ihre Lieblingsmarke wählen .
Ausserdem gibt es ein von Simpson-Erfinder Matt Groening signiertes Poster zu gewinnen. Weitere Simpsons-Artikel im Sortiment sind unter anderem bereits frankierte Postkarten, Umschläge mit Simpsons-Briefmarken und gerahmte Miniposter.
Warum der ganze Aufwand? Die Simpsons feiern ein Jahr lang ausgiebig ihren 20. Geburtstag (offizieller Stichtag: 14. Januar 2010)! Das sind 20 Staffeln und 442 Folgen! Nicht übel, wenn man bedenkt, dass die Abenteuer der irren Familie einst als Lückenfüller für die Tracey Ullmann Show erdacht wurden...
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Mittwoch, 8. April 2009
Vorbildlich: nimmst Du meins, nehm ich Deins
Dass gute Kinderbetreuung in Deutschland schwierig zu finden ist, wissen wir ja mittlerweile alle aus den Medien. Die Idee vom Tauschhandel ist auch nicht gerade neu, aber immer wieder attraktiv: wenn du was unternehmen möchtest, passe ich auf dein Kind auf, beim nächsten Mal läuft es umgekehrt. Eine engagierte Gruppe von Eltern im Münchener Stadtteil Giesing (wo man übrigens auch wunderbar fotografieren kann!) hat nun eine solche Tauschrunde auf die Beine gestellt. Es geht dabei auch gar nicht nur darum, irgendwo seine Sprösslinge unterbringen zu können, sondern auch, andere Menschen kennenzulernen, vielleicht gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei neue Freundschaften zu schliessen.
Bei samstäglichen Frühstücken kann man in Ruhe die anderen Teilnehmer kennenlernen(Kinder €1, Erwachsene €2). Sie finden in etwa monatlichem Abstand statt. Damit möglichst viel Bedarf gedeckt werden kann, sollen die meisten Angebote "gratis oder ganz günstig" sein. Mehr zum Projekt findet man unter anderem in diesem Artikel aus der SZ Online, auf der Homepage des Stadtteilladens Giesing, und direkt unter Telefon 089-127 11 920 oder Email familienverbinden@gmx.de. Eine eigene Webseite ist in Planung.
Bei samstäglichen Frühstücken kann man in Ruhe die anderen Teilnehmer kennenlernen(Kinder €1, Erwachsene €2). Sie finden in etwa monatlichem Abstand statt. Damit möglichst viel Bedarf gedeckt werden kann, sollen die meisten Angebote "gratis oder ganz günstig" sein. Mehr zum Projekt findet man unter anderem in diesem Artikel aus der SZ Online, auf der Homepage des Stadtteilladens Giesing, und direkt unter Telefon 089-127 11 920 oder Email familienverbinden@gmx.de. Eine eigene Webseite ist in Planung.
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Mittwoch, 1. April 2009
Dem Rücken Gutes tun
Verzeiht die langweilige Titelzeile. Nach drei Tagen steifem Buckel denkt es sich nicht mehr so einfach kreativ. Was mich zum Thema bringt... am Sonntag musste ich mal wieder meinem angeunfallten Rückenleiden erliegen. Erst war das Kreuz steif. Gerade stehen war nicht drin, jedenfalls nicht, ohne dabei das rechte Bein anzuheben wie ein Köter beim Pinkeln. Am Montag ging es dem Kreuz besser, dafür war der Bereich zwischen den Schulterblättern dermassen unflexibel, dass ich aussah wie James Herriott in seinem Kälberanzug (siehe auch: Der Doktor und das liebe Vieh, Staffel 1). Und gestern hatte ich auf der Fahrt zur Arbeit wirklich Bedenken, einen Unfall zu bauen, da ich nicht rückwärts gucken konnte.
Doch mit Aleve, Eispack und warmem Autositz lässt sich fast alles kurieren, und so sitze ich hier wieder in vollkommen ungesunder Position an der Tastatur und überlege, wie ich solche Desaster in Zukunft vermeiden kann. Zufälligerweise habe ich schon letzte Woche Prof. Dr. Grönemeyers Buch "Mein Rückenbuch" erstanden.

Darin werden die Funktion der Wirbelsäule sowie ihr Zusammenspiel mit umliegenden Gelenken und Muskeln erklärt, wie es zu Rückenschmerzen kommen kann und warum davon auch die Organe betroffen sein können. Der Leser erfährt Einzelheiten zu verschiedenen Diagnostik- und Behandlungsformen, wobei Dr. Grönemeyer besonders auf die von ihm entwickelte Microtherapie eingeht. In einem Selbsttest kann man den Zustand seiner Wirbelsäule erkunden (oje, oje, so verknöchert komm ich mir gar nicht vor) und anschliessend in drei progressiven Runden Zirkeltraining selbigen verbessern. Abschliessend mahnt der Autor an, schon von Kindesbeinen an gesunde Bewegung zu einer Priorität zu machen und wünscht sich ein insgesamt mehr patienten-orientiertes Gesundheitswesen.
Wie angedeutet, fand ich den einfach durchzuführenden Selbsttest schon ziemlich aufschlussreich; nun, da ich mich tatsächlich wieder bewegen kann, werde ich mal das Zirkeltraining machen.
Wer mehr von Dr. Grönemeyer lesen möchte, kann das unter anderem in seinem Blog "Grönemeyers medizinische Welten" tun. Wer mit seinen Kindern die Wunder des menschlichen Körpers erforschen und über Gesundheit lernen möchte, kann dies zusammen mit dem Kleinen Medicus tun.
Doch als notorisch faule Socke hat mich natürlich auch interessiert, ob es nicht auch Möglichkeiten gibt, mich dem Gruppenzwang auszusetzen und so wenigstens halbwegs regelmässig etwas für meinen Rücken zu tun. Positiv überrascht war ich von dem unglaublich reichhaltigen Angebot der VHS Heidelberg (sorry, ich wohne nun mal hier): Yoga, Pilates, Rückenschule, Feldenkrais, Einführung in die Alexander-Technik und noch einige Kurse mehr. Da das Semester schon begonnen hat, habe ich mich schliesslich für das Seminar "Yoga und Indisch Kochen" angemeldet. Bin gespannt!
Auch im Internet habe ich noch einige interessante Seiten zum Thema gefunden, so zum Beispiel die umfassende Rückenschule (gesponsort, ich sage es gleich, vom Schmerzmittel Keltican forte). Man bekommt viele Übungen, auch für Zwischendurch, Tips zum richtigen Heben und Tragen schwerer Gegenstände und kann die Rückenschule auch als Broschüre herunterladen oder drucken.
Auch sehr schön gemacht und informativ ist Die Rückenschule von und mit Hans-Dieter Kempf. Es gibt Übungen mit und ohne Hilfsmittel und eine Anleitung, wie man seinen Schreibtisch ergonomisch einrichtet (wichtig für uns Büroratten).
**Update**
Jetzt neu bei Stern.de: Ratgeber Rücken, mit viel Info und Übungen, damit der Rücken lange fit bleibt.
Doch mit Aleve, Eispack und warmem Autositz lässt sich fast alles kurieren, und so sitze ich hier wieder in vollkommen ungesunder Position an der Tastatur und überlege, wie ich solche Desaster in Zukunft vermeiden kann. Zufälligerweise habe ich schon letzte Woche Prof. Dr. Grönemeyers Buch "Mein Rückenbuch" erstanden.

Darin werden die Funktion der Wirbelsäule sowie ihr Zusammenspiel mit umliegenden Gelenken und Muskeln erklärt, wie es zu Rückenschmerzen kommen kann und warum davon auch die Organe betroffen sein können. Der Leser erfährt Einzelheiten zu verschiedenen Diagnostik- und Behandlungsformen, wobei Dr. Grönemeyer besonders auf die von ihm entwickelte Microtherapie eingeht. In einem Selbsttest kann man den Zustand seiner Wirbelsäule erkunden (oje, oje, so verknöchert komm ich mir gar nicht vor) und anschliessend in drei progressiven Runden Zirkeltraining selbigen verbessern. Abschliessend mahnt der Autor an, schon von Kindesbeinen an gesunde Bewegung zu einer Priorität zu machen und wünscht sich ein insgesamt mehr patienten-orientiertes Gesundheitswesen.
Wie angedeutet, fand ich den einfach durchzuführenden Selbsttest schon ziemlich aufschlussreich; nun, da ich mich tatsächlich wieder bewegen kann, werde ich mal das Zirkeltraining machen.
Wer mehr von Dr. Grönemeyer lesen möchte, kann das unter anderem in seinem Blog "Grönemeyers medizinische Welten" tun. Wer mit seinen Kindern die Wunder des menschlichen Körpers erforschen und über Gesundheit lernen möchte, kann dies zusammen mit dem Kleinen Medicus tun.
Doch als notorisch faule Socke hat mich natürlich auch interessiert, ob es nicht auch Möglichkeiten gibt, mich dem Gruppenzwang auszusetzen und so wenigstens halbwegs regelmässig etwas für meinen Rücken zu tun. Positiv überrascht war ich von dem unglaublich reichhaltigen Angebot der VHS Heidelberg (sorry, ich wohne nun mal hier): Yoga, Pilates, Rückenschule, Feldenkrais, Einführung in die Alexander-Technik und noch einige Kurse mehr. Da das Semester schon begonnen hat, habe ich mich schliesslich für das Seminar "Yoga und Indisch Kochen" angemeldet. Bin gespannt!
Auch im Internet habe ich noch einige interessante Seiten zum Thema gefunden, so zum Beispiel die umfassende Rückenschule (gesponsort, ich sage es gleich, vom Schmerzmittel Keltican forte). Man bekommt viele Übungen, auch für Zwischendurch, Tips zum richtigen Heben und Tragen schwerer Gegenstände und kann die Rückenschule auch als Broschüre herunterladen oder drucken.
Auch sehr schön gemacht und informativ ist Die Rückenschule von und mit Hans-Dieter Kempf. Es gibt Übungen mit und ohne Hilfsmittel und eine Anleitung, wie man seinen Schreibtisch ergonomisch einrichtet (wichtig für uns Büroratten).
**Update**
Jetzt neu bei Stern.de: Ratgeber Rücken, mit viel Info und Übungen, damit der Rücken lange fit bleibt.
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Donnerstag, 26. März 2009
Yes, we can! Design mit Kartoffelchips
Die Tatsache, dass ich überhaupt von diesem Wettbewerb weiss, spricht Bände für die momentane Snacksituation im Büro. Wer aber lieber krakelt als knabbert, kommt trotzdem auf seine Kosten, denn Pringles USA ruft zum Dosendesign auf. Wahlweise kann man sich in der Gallerie von anderen Besuchern entworfene Chipskanister anschauen und für seinen Favoriten stimmen oder selber kreativ werden. Das Prinzip ist einfach: einen Hintergrund auswählen, ein Bild hinzufügen, Text einbauen, fertig. Man kann auch eigene Bilder hochladen und verwenden. Leider lässt sich das fertige Produkt nur als PDF-Datei speichern, aber wer eine Dose sofort verschönern mag, kann das Label auch gleich ausdrucken.
Auch in der Gallerie gibt es Einiges zu tun. Alle Designs können sofort als Label gedruckt werden. Alternativ lassen sie sich in Blogs einbinden oder via Email verschicken. Und bei jedem kann man entscheiden, ob es in die Kategorien Funniest, Most Creative oder Best Design gehört. Anstössiges Material kann über einen Link gemeldet werden (wobei mir da eher die Nutzernamen ins Auge fallen).
Auch in der Gallerie gibt es Einiges zu tun. Alle Designs können sofort als Label gedruckt werden. Alternativ lassen sie sich in Blogs einbinden oder via Email verschicken. Und bei jedem kann man entscheiden, ob es in die Kategorien Funniest, Most Creative oder Best Design gehört. Anstössiges Material kann über einen Link gemeldet werden (wobei mir da eher die Nutzernamen ins Auge fallen).
Samstag, 21. März 2009
Notruf der Woche: Ferhat aus Wiesloch hat Leukämie
Ok, strikt betrachtet habe ich das Flugblatt natürlich nicht im WWW gefunden. Dafür stelle ich Euch alle Info hier zur Verfügung. Dann passts wieder. Diese Aktion liegt mir nämlich am Herzen.
Ferhat ist 18. Er lebt in Wiesloch. Er hat Leukämie. Die Stadt Wiesloch hat sich mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zusammengetan und eine Typisierungsaktion angesetzt:
am Sonntag, dem 5. April von 10 bis 16 Uhr können sich potentielle Spender registrieren lassen, und zwar in der Mensa des Ottheinrich-Gymnasiums ind Wiesloch.
Ferhat ist 18. Er lebt in Wiesloch. Er hat Leukämie. Die Stadt Wiesloch hat sich mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zusammengetan und eine Typisierungsaktion angesetzt:
am Sonntag, dem 5. April von 10 bis 16 Uhr können sich potentielle Spender registrieren lassen, und zwar in der Mensa des Ottheinrich-Gymnasiums ind Wiesloch.
Wer die Aktion, die nur durch Spenden finanziert wird, mit Geld unterstützen möchte, kann dies durch eines dieser Konten tun:
Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20, Kontonr. 9 127 747
Volksbank Wiesloch, BLZ 672 922 00, Kontonr. 32 060 102
Ausführliche Information zum Thema Stammzellspende gibt es auf der Homepage der DKMS.
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