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Freitag, 23. Oktober 2009

Die nächste DLD kommt bestimmt

Bevor mich hier Einer fragt, warum ich eigentlich die ganze Zeit nicht blogge, sage ich's freiwillig. Mich hat nix inspiriert. Ich habe akuten Tech-Burnout. Das sollte sich nach November allerdings drastisch bessern.

Ein bisschen was habe ich allerdings für Euch: die nächste DLD findet vom 24. bis 26. Januar 2010 in München statt. Wenn alles so abläuft wie bisher, gibt es hoffentlich auch vorneweg wieder ein Bloggertreffen. Dazu gibts dann zu gegebener Zeit Details.

Mittwoch, 8. Juli 2009

Werde gelesen! National Blog Posting Month

Wer kennt das nicht: nach dem ersten Bloggerhochgefühl, einer Phase, in der man fast von selbst ständig postet, kommt irgendwann der Punkt, an dem bestenfalls sporadisch ein paar Worte veröffentlicht werden. Aus vielen guten Blogs werden so aus Zeitmangel und Desinteresse (und vielleicht auch verschwindend kleinen Leserzahlen) Karteileichen. Im Juni soll mit dem National Blog Posting Month dagegen gehalten werden. Nach der Registrierung auf der NaBloPoMo-Homepage ist man angehalten, für den Monat Juni jeden Tag einen Post zu erstellen. Dabei kann man sich entweder an ein vorgegebenes Thema halten, oder einfach drauflos bloggen.

Ich sehe keinen Grund, weshalb man diese Aktion unbedingt national halten muss und beteilige mich ebenfalls, allerdings mit meinem englischsprachigen Blog. Und wen von Euch darf ich bis Monatsende jeden Tag lesen?

Mittwoch, 29. April 2009

Blogempfehlung: Tagwerke - vom Tagebuch zum Weblog

Noch bis zum 30. August läuft im Museum für Kommunikation Berlin die sicherlich faszinierende Ausstellung "@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog". Führungen zum Thema gibt es mittwochs um 15.30 Uhr und sonntags um 14 Uhr. Das Museum ist dienstags bis freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet, samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr, der reguläre Eintritt beträgt €3.

Doch erst durch das Interview mit Kuratorin Tine Nowak bei jetzt.de bin ich auf das dazugehörige Blog Tagwerke gestossen. Ich gebe zu, dass es mir ziemlich schwer gefallen ist, mich für diesen Post von den wöchentlichen Zitaten aus Tagebucheinträgen aus aller Welt und verschiedenen Epochen loszureissen. Toll gemacht! Ich hoffe, es bleibt auch nach der Ausstellung eine Weile enthalten, denn es ist absolut lesenwert.

Mittwoch, 1. April 2009

Dem Rücken Gutes tun

Verzeiht die langweilige Titelzeile. Nach drei Tagen steifem Buckel denkt es sich nicht mehr so einfach kreativ. Was mich zum Thema bringt... am Sonntag musste ich mal wieder meinem angeunfallten Rückenleiden erliegen. Erst war das Kreuz steif. Gerade stehen war nicht drin, jedenfalls nicht, ohne dabei das rechte Bein anzuheben wie ein Köter beim Pinkeln. Am Montag ging es dem Kreuz besser, dafür war der Bereich zwischen den Schulterblättern dermassen unflexibel, dass ich aussah wie James Herriott in seinem Kälberanzug (siehe auch: Der Doktor und das liebe Vieh, Staffel 1). Und gestern hatte ich auf der Fahrt zur Arbeit wirklich Bedenken, einen Unfall zu bauen, da ich nicht rückwärts gucken konnte.

Doch mit Aleve, Eispack und warmem Autositz lässt sich fast alles kurieren, und so sitze ich hier wieder in vollkommen ungesunder Position an der Tastatur und überlege, wie ich solche Desaster in Zukunft vermeiden kann. Zufälligerweise habe ich schon letzte Woche Prof. Dr. Grönemeyers Buch "Mein Rückenbuch" erstanden.



Darin werden die Funktion der Wirbelsäule sowie ihr Zusammenspiel mit umliegenden Gelenken und Muskeln erklärt, wie es zu Rückenschmerzen kommen kann und warum davon auch die Organe betroffen sein können. Der Leser erfährt Einzelheiten zu verschiedenen Diagnostik- und Behandlungsformen, wobei Dr. Grönemeyer besonders auf die von ihm entwickelte Microtherapie eingeht. In einem Selbsttest kann man den Zustand seiner Wirbelsäule erkunden (oje, oje, so verknöchert komm ich mir gar nicht vor) und anschliessend in drei progressiven Runden Zirkeltraining selbigen verbessern. Abschliessend mahnt der Autor an, schon von Kindesbeinen an gesunde Bewegung zu einer Priorität zu machen und wünscht sich ein insgesamt mehr patienten-orientiertes Gesundheitswesen.

Wie angedeutet, fand ich den einfach durchzuführenden Selbsttest schon ziemlich aufschlussreich; nun, da ich mich tatsächlich wieder bewegen kann, werde ich mal das Zirkeltraining machen.

Wer mehr von Dr. Grönemeyer lesen möchte, kann das unter anderem in seinem Blog "Grönemeyers medizinische Welten" tun. Wer mit seinen Kindern die Wunder des menschlichen Körpers erforschen und über Gesundheit lernen möchte, kann dies zusammen mit dem Kleinen Medicus tun.

Doch als notorisch faule Socke hat mich natürlich auch interessiert, ob es nicht auch Möglichkeiten gibt, mich dem Gruppenzwang auszusetzen und so wenigstens halbwegs regelmässig etwas für meinen Rücken zu tun. Positiv überrascht war ich von dem unglaublich reichhaltigen Angebot der VHS Heidelberg (sorry, ich wohne nun mal hier): Yoga, Pilates, Rückenschule, Feldenkrais, Einführung in die Alexander-Technik und noch einige Kurse mehr. Da das Semester schon begonnen hat, habe ich mich schliesslich für das Seminar "Yoga und Indisch Kochen" angemeldet. Bin gespannt!

Auch im Internet habe ich noch einige interessante Seiten zum Thema gefunden, so zum Beispiel die umfassende Rückenschule (gesponsort, ich sage es gleich, vom Schmerzmittel Keltican forte). Man bekommt viele Übungen, auch für Zwischendurch, Tips zum richtigen Heben und Tragen schwerer Gegenstände und kann die Rückenschule auch als Broschüre herunterladen oder drucken.

Auch sehr schön gemacht und informativ ist Die Rückenschule von und mit Hans-Dieter Kempf. Es gibt Übungen mit und ohne Hilfsmittel und eine Anleitung, wie man seinen Schreibtisch ergonomisch einrichtet (wichtig für uns Büroratten).

**Update**
Jetzt neu bei Stern.de: Ratgeber Rücken, mit viel Info und Übungen, damit der Rücken lange fit bleibt.

Freitag, 27. Februar 2009

Am Wunschkeks ist gut knabbern

Neulich lag vor meiner Tür ein Päckchen. Absender: Wunschkeks.de. Inhalt: ein weisser Karton, wie man ihn von Chinesischen Take-Outs aus dem amerikanischen Fernsehen kennt.



Fix den Inhalt inspiziert: es handelt sich um zwei individuell verpackte Glückskekse, die mir mit den Styropornudeln entgegenpurzeln.


Einen hab ich dann gleich mal aufgebrochen, und siehe da, er enthielt eine persönliche Nachricht der Wunschkeksbetreiber! Den Taste-Test hat der Keks übrigens ohne Probleme bestanden. Süss, vanillig, gute Konsistenz, und damit den handelsüblichen 08/15-Keksen, wie sie unser Chinese neuerdings serviert, haushoch überlegen.



Mein Fazit: wer nach einem originellen Mitbringsel oder einer süssen Überraschung sucht, sollte sich mal bei Wunschkeks umsehen. Beschriften kann man die Zettelchen nämlich selber.

Die Mindestbestellmenge ist denkbar klein: für einen einzelnen Keks bezahlt man erstmal €3.50. Jeder Keks kann anders beschriftet werden, dann kann man sich auch gegen geringen Aufpreis aussen eine Gedächtnisstütze anbringen lassen. Die entfernt man einfach vor der Weitergabe. Wer was zu sagen hat, hat erstmal 300 Zeichen. Damit sagt ein Keks mehr als eine SMS oder ein Tweet. Möchte man einen Keksroman verfassen, kann man auch noch die Rückseite bedrucken lassen. Und für farbenfrohe Gesellen gibt es auch farbige Spruchbänder.

Die Zahlungsmöglichkeiten sind wunderbar vielfältig; auch Kreditkartenzahler wie ich können sich bei Wunschkeks austoben.

Wer immer auf dem Laufenden sein will, der kann sich auf dem Keksblog oder bei Twitter mit frischen Krümeln versorgen lassen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Mitchell Baker does Ubiquity

Generell bin ich Fan des Füchschen-Browsers. Ausserdem freue ich mich über Frauen in Führungspositionen. Und ein ganz klein wenig geeky bin ich auch. Darum habe ich mich auch über das kleine FAZ-Interview mit Mozilla-Chefin Mitchell Baker gefreut, in dem sie erklärt, wie man mit Google eine erfolgreiche Partnerschaft führt, warum sie Chrome als Browserkonkurrenten nicht fürchtet und Ubiquity cool findet. Bereits 2005 wurde Frau Baker vom Time Magazine in die Riege der Top 100 einflussreichsten Menschen aufgenommen, und es gibt keine Anzeichen, dass sie diesen Posten in naher Zukunft aufzugeben gedenkt. Passend zu Mozilla's Trademark T-Rex heisst Frau Bakers Blog "Lizardwrangler" (=Echsenhandler, "Dinowirt").

Wir gratulieren Mozilla zum 10. Geburtstag!

Donnerstag, 19. Februar 2009

Frag den Bloxperten

In den heutigen Zeiten, in denen man sich Gedanken machen muss, ob Blogger als Quelle taugen bzw. das Bloggen einen immer wichtigeren Stellenwert als Informationsquelle einnimmt, befand Nicole Simon, dass es doch langsam an der Zeit sei, Journalisten und Blogger einander näher zu bringen. Dafür hat sie den kostenlosen Infodienst Bloxpert ins Leben gerufen. Die Inspiration dazu fand sie bei Peter Shankman's "Help a Reporter Out". Das Funktionsprinzip ist dasselbe: als Blogger registriert man sich im Portal als Ansprechpartner mit seiner Emailadresse. Andere Angaben sind freiwillig. Man muss auch nicht unbedingt Fachidiot für irgendwas sein. Als antwortensuchender Reporter sendet man seine Anfrage an das Portal. Von dort aus wird sie an die registrierten Bloxperten weitergeleitet, und wer helfen kann, schickt eine Retourmail.

Klingt einfach, oder? Bisher bemängelt Nicole auch lediglich in meiner Quelle, dass sich bisher viele Blogger, aber noch nicht viele Journalisten gemeldet hätten.

Die Idee finde ich prima. Wenn jetzt noch jemand die Grammatikfehler auf der "Ueber"-Seite korrigieren würde, wäre ich restlos zufrieden. :)

Dienstag, 17. Februar 2009

Mitbewohnersuche auf der Roommateparty

Irgendwie 'ne coole Idee von Christoph Huebner: die Roommate-Party. Wer eine neue WG sucht oder eine Wohnung anzubieten hat, der kann sich in bisher vier Städten locker feiernd nach Mitbewohnern umsehen. Die Anmeldung läuft über die Webseite. Nach ein bisschen persönlicher Info wird man angehalten, ein Foto von sich und ggf. von der Wohnung hochzuladen. Die Fotos werden während der Party auf eine Grossleinwand projeziert. Die nächste Party findet am 25.2. in Berlin statt (Eintritt €3). Immer aktuelle Info findet man auch auf Twitter.

Einziger Problempunkt: die Termine unter "Termine" stimmen nicht mit denen unter "Anmeldung" überein. Ich nehme stark an, dass das demnächst korrigiert wird.

Dienstag, 10. Februar 2009

Veranstaltungstip: PolitCamp 2009 in Berlin

Cem Basman ist ein kluger Kopf mit vielen Ideen. Nun hat er gar eine ganze Veranstaltung inspiriert, das Berliner PolitCamp, das am 2. und 3. Mai stattfindet. "Wahlkampf 2.0" könnte man das titulieren, oder auch "Moderne Politik in den Zeiten des Web 2.0".

Die Tickets kosten unglaublich moderate €20 und sind direkt über die Homepage des Camps erhältlich. Cem Basman selber hat in seinem Blog eine sehr schön durchdachte Einführung zum Sinn und Zweck der Veranstaltung geschrieben. Ich freue mich schon auf die zahlreichen Blogberichte zum Thema. Es gibt übrigens keinen Bloggersondertarif, aber mal im Ernst: €20! Schäme sich, wer da noch auf Lidl-Camp machen will...

Mittwoch, 4. Februar 2009

Wordpress Blogdesignwettbewerb: Show some Skin

Wordpress ist schon eine feine Sache; die Mehrzahl meiner bloggenden Freunde und Bekannten hocken darauf im Netz. Wer Wordpress so richtig lieb hat und dazu noch ein kreatives Köpfchen hat, sollte sich diesen Wettbewerb nicht entgehen lassen: bis zum 31. März erbitten die Wordpressmacher in Zusammenarbeit mit Infectious Eure Designs, die später als Skins für Laptops und iPhones hergestellt werden.

Eine Latte von Gewinnen gibt es auch, angefangen mit Geldpreisen über Wordpress- und Infectious-Merchandise bis zu einem Gewinnanteil aus den Skinverkäufen.

Also, ran an die Grafikprogramme!

Donnerstag, 29. Januar 2009

Twittern per iPhone: vier Programme im Test

Gelegentlich finde ich coole Blogs. Einer davon ist MacApper. Vor kurzem wurden dort vier iPhone-Applikationen getestet, die Twitteranten das Leben einfacher machen sollen. Die glorreichen Vier waren Twitter Mobile, PocketTweets, iTweet und Hahlo 2.0. Ausführliche Ergebnisse, komplett mit Screenshots, findet man in diesem Artikel (englisch). Ich selber hab zwar kein iPhone, aber der Artikel ist so gut geschrieben und informativ, dass ich ihn ohne Vorbehalte weiterempfehlen kann.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Marissa Mayer über Suchmaschinenoptimierung

In der FAZ Online spricht Googles Marissa Mayer darüber, wie man aus der Suchmaschine noch mehr machen kann. Ein kleines Interview, das vielleicht nicht gerade Erleuchtung bringt, aber sich dennoch interessant liest. Ich wusste zum Beispiel gar nicht, dass man in den USA auch via Telefonanruf googeln kann... Ebenso schön: die spitzzüngigen Berichte zu Mayer im Gawker. Ein Beispiel gibts bei Klick auf ihren Nachnamen.

Dienstag, 20. Januar 2009

Wie Annette Lawrence ihr Junkmailproblem löst

Annette Lawrence hat einen Vorteil gegenüber dem 08/15-Briefempfänger: sie ist ohnehin Künstlerin. 395 Tage lang hat sie ihren Briefkasten geleert und den Ramsch gesammelt. Dabei kamen stolze 265 Pfund (= ca. 120 kg) zusammen. Diese hat sie kurzerhand kunstvoll gestapelt und als "Free Paper" in der Flatbed Press & Gallery in Austin, TX ausgestellt.

Doch ist die kreative Dame damit nicht allein. Wie uns Inventorspot, ein Blog für ausgefallene Ideen, mitteilt, hat auch Sandy Schimmel einen Weg für interessantes Recycling gefunden.

Wer nun selber mit seinen diversen Katalogen basteln möchte, findet beim Craftzine weitere Anregungen.

Mittwoch, 14. Januar 2009

Bloggertreffen München am 25.1.2009

Kaum bemängele ich, dass es dieses Jahr kein prä-DLD-Bloggertreffen gibt und mache andere Pläne, weist mich ein anonymer Kommentator darauf hin, dass Klaus Eck gerade gestern die Einladung ausgesprochen, bzw. gebloggt hat. Wie der Teilnehmerliste entnehme, erscheinen vor allem die üblichen Verdächtigen. Leider findet am Freitag/Samstag in Hamburg die MBC09 statt, weshalb vermutlich einige potenzielle Teilnehmer nicht zum Bloggertreffen kommen.

Ich komme auch nicht, ich hab nämlich was Besseres vor (nee, wirklich). :) Aber ich kann das Treffen empfehlen; man lernt viele nette Leute kennen. Der Geekfaktor ist mittel; trotzdem lege ich die Veranstaltung sowohl Bloggerprofis als auch Hobbybloggern ans Herz. Viel Spass!

Mini-Veranstaltungskalender fürs Wochenende des 24./25.1.:

Freitag, 23.1. und Samstag, 24.1. Microbloggerconference '09 Hamburg
Samstag, 24.1. Treffen der XING-Gruppe Web for Women München
Sonntag, 25.1. Bloggertreffen München

Dienstag, 13. Januar 2009

Web Women-Treffen in München am 24.1.

Im vergangenen Jahr wurde das letzte Wochenende im Januar vom Thema "Bloggertreffen" bestimmt. Damals habe ich bei PR-Blogger Klaus Eck, der das Treffen freundlicherweise organisierte, jede Menge Info dazu gefunden. Dieses Jahr bleibt die Münchner Bloggerszene verdächtig bedeckt. Vermutlich erholt sie sich noch von den Strapazen des Blogwichtelns. Also nutze ich den Ort des Bloggertreffens dazu, mich mit einer überraschend grossen Gruppe von technophilen Frauen zu treffen. Sollte noch jemand Interesse haben, bitte Mail an mich.

Und dem PR Blogger danke ich ganz herzlich, mich nicht in einen Terminkonflikt geworfen, sondern stattdessen mit interessanten Artikeln zu Twitter versorgt zu haben!

Freitag, 9. Januar 2009

Palm's Rückkehr in die Arena

Vor langen Jahren war ein PalmPilot so sehr ein Muss wie heutzutage ein BlackBerry oder iPhone. Doch dann blieb die Firma langsam auf der Strecke, und es wurde still um die Kalifornier. Jetzt endlich gibt es ein neues Product, den Palm Pre, dessen WebOS ernsthafte Konkurrenz für Apple's iPhone darstellen könnte. Erst gestern wurde der Pre auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt. Gadget Hound-Blogger Ben Patterson zeigt sich begeistert von dem Gerät (ausführliche Besprechung auf Englisch).

Ross Rubin von der NPD Group wird im San Francisco Chronicle folgendermassen zitiert: "Palm hat die besten Elemente der Benutzeroberfläche des iPhones hervorgehoben und in einen Kontext gestellt, in dem sie sich optimal mit Multitasking und Webdiensten verbinden." (die etwas klunkrige Übersetzung stammt von mir) Diese Einstellung deckt sich mit der von Patterson, der zum Beispiel die "gesture area" lobt, welche dem Nutzer erlaubt, mehrere Funktionen gleichzeitig aufzurufen und, im Gegensatz zum iPhone, auch anzuzeigen. Mit dem "Touchstone" Extra kann der Palm Pre drahtlos aufgeladen werden. Aussehen tut das Ganze etwa so:

(Source)

Die weitere Ausstattung beinhaltet unter anderem ein 3.1-Zoll Touchscreen Display, eine ausklappbare Tastatur, WiFi, 3G, GPS, Bluetooth, eine 3.5 Megapixel-Kamera, 8GB Speicher und einen herausnehmbaren Akku. Im Laufe des ersten Halbjahres 2009 wird der Palm Pre in den USA exklusiv durch Sprint erhältlich sein.

Sonntag, 21. Dezember 2008

Hör' mal, wer da twittert: das Kickbee

Rubrik "Dinge, die die Welt nicht braucht"? Oder doch eher "the best thing since sliced bread"? Fragen wir doch die twitternden Moms und Dads da draussen: als Euer Baby unterwegs war, hättet Ihr Euch das Kickbee gewünscht? Mama trägt während der Schwangerschaft einen Gürtel, dessen Sensoren, wann immer Baby strampelt, von Mamas Twitterkonto eine SMS an Papa und die Welt verschicken. Im Prinzip eine nette Idee, aber nach der 300. Nachricht fände ich das vermutlich etwas nervig. Nicht, dass die Chancen gut stünden, dass ich jemals Vater werde... ;)

Erfunden hat das Kickbee Corey Menscher aus New York, bzw. New Jersey (lest Coreys Blog hier).

Wer nun aber denkt, eben typisch Amis wieder!, der hat noch nicht von Robert Majkut gehört. Der kommt aus Polen und hat einen MP3-Player cum Stethoskop entwickelt, mit dem Mama und Papa schon vor der Geburt Babys Herztönen lauschen können. Das Ganze nennt sich Beforme und sieht sehr viel stylischer aus als das olle Dingens aus der Arztpraxis (besucht Robert auf Facebook).

Vielen Dank für den informativen und anregenden Artikel an den SpOn!

Montag, 1. Dezember 2008

Advent, Advent bei Twitter

Im Gegensatz zu vielen meiner Zeitgenossen liebe ich diese überkandidelte, überdekorierte Weihnachtszeit und bin jeden Januar wieder ganz geknickt, wenn die Ladenfenster und Stadtzüge entweihnachtet werden. Natürlich bin ich auch ein Fan von Adventskalendern. In den nächsten Tagen werde ich mehrere online Kalender vorstellen, damit Ihr Euch auch auf das tägliche Türchen freuen könnt.

Diese schicke Idee habe ich allerdings nicht selber gefunden: den Twitter-Adventskalender. Wie's geht, steht im Blogeintrag, wenn man den Link anklickt.

Viel Spass und viel Glück!

(via Netzlogbuch)

Dienstag, 25. November 2008

Let's go analog

Im Gedankenwust wird ein neues Experiment gestartet: schnell mal entschleunigen. Die Idee dahinter: Kommunikation flutscht heutzutage so sehr, dass man gar nichts mehr richtig mitkriegt. Unterstelle ich mal. Ich werde erinnert an Zeiten, in denen ich fünf Briefe wöchentlich schrieb (per Hand!), im Unterricht Kurzgeschichten für meine Bankkolleginnen erfand und meine Lehrer meine Schönschrift lobten. Dann sehe ich vor meinem geistigen Auge mein Gekrakel, das heuer eher an die Schrift meiner ungern vielschreibenden Schwester erinnert.

Ich glaube, auch ich werde mal Briefpapier kaufen gehen und den Füller abstauben. Warten kann so schön sein.

(via absimilard1971 auf Twitter)

Freitag, 14. November 2008

Das Sprechblasenbuch: Best of Cem Basman

Es gibt so manche Blogger, die lese ich zwar nicht regelmässig, doch wenn, dann gründlich und mit grosser Begeisterung. Einer davon ist der Hamburger Cem Basman, den ich im vergangenen Januar auf einem Bloggertreffen kennenlernen durfte. Nachdem sich herausgestellt hat, dass auch ein A-Blogger unter Sinnkrisen und Schreibblockaden leidet, hat Cem nun beschlossen, eine grössere Anzahl seiner Texte als E-Book zum Runterladen zu veröffentlichen. Anstatt ein Honorar zu veranschlagen bittet er stattdessen darum, eine Spende in persönlich als angemessen betrachteter Höhe an die Hamburger Tafel zu schicken.