Donnerstag, 11. Dezember 2008

Die Auflösung der bajuvarischen Sprachverwirrung

Man kennt das ja aus Sprachkursen: der Novize sitzt vorm Computer, sieht ein Wort und denkt sich: hä? Dann klickt man drauf und lässt sich von einer netten Stimme zwecks Aussprache erleuchten.

So ähnlich auch das Prinzip hinter dem sprechenden Sprachatlas von Bayern. Der Atlas zeigt die verschiedenen Dialektregionen Bayerns. Aus einer Liste wählt man aus verschiedenen Begriffen einen aus, der dann mit den regional üblichen Synonymen auf der Karte erscheint. Auf Anklicken hin kann man sich diese Begriffe dann vorsprechen lassen. Die Unterschiede in der Aussprache allein sind faszinierend. Schade nur, dass nicht mehr Zeit gewesen ist, um das Lexikon zu erweitern. Wie oft spricht wohl der Durchschnittsmensch von heute mit einem Landbewohner über Gläppm? Und ich wette einen Sack Moggla, dass Ihr das auch erstmal nachschauen musstet...

Das Projekt Sprachatlas wurde erstellt von der Bayerischen Landesbibliothek Online. Gefunden habe ich es über diesen Artikel aus der Welt Online.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Der virtuelle Stadtplan im Taschenbuchformat

Vor einigen Jahren las ich endlich J.R.R. Tolkiens "Herr der Ringe" (ich bin ein Spätzünder, na und?). Ich erinnere mich noch gut an die handgezeichneten Karten von Mittelerde, und auch, dass ich hin und wieder nachsehen musste, wo die Romanfiguren eigentlich gerade herumwanderten.

Nun gibt es im Internet einen kostenlosen Roman von Christoph Benda, "Senghor on the Rocks", bei dem das Hin- und Hergeblättere entfällt. Warum? Geotagging. Der Leser kann jederzeit dank Google Maps sehen, wo sich die Hauptfigur gerade befindet. Ich finde das interessant und sehr praktisch. Der Artikel, in dem ich den Roman entdeckt habe, bietet auch gleich noch andere Anwendungen für diese Technologie, zum Beispiel Reiseführer und Geschichtsbücher. Man stelle sich vor, Cäsars Feldzüge zum Mitgucken! Da hätte selbst mir der Lateinunterricht mehr Spass gemacht!

Wo würdet Ihr Geotagging einsetzen?

Dienstag, 9. Dezember 2008

Die Evolution der Familie: Eltern, Stiefeltern, Noteltern

Immer wieder bleuen uns die Medien ein, dass ein -wenn nicht DAS- grösstes Problem von Eltern heute ädequate Kinderbetreuung ist. Dazu kommt, dass gerade dann, wenn dringend jemand gebraucht würde (meist im Krankheitsfall), keine Betreuung zur Verfügung steht. Abhilfe schaffen können dann Notmütter und -väter. In diesem Artikel findet der interessierte Leser als Beispiel das Profil des Notmütterdienstes Familien- und Seniorenhilfe e.V. Hamburg, den Erfahrungsbericht einer Notmutter, sowie ausführliches Linkmaterial.

Gibt es da draussen Eltern, die schon Erfahrung mit einer Notmutter oder einem Notvater gemacht haben?

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Fit im Büro

Ich finde ja auch, dass ein definitiver Nachteil dieser ganzen Bürohockerei ist, dass man immer krummer wird. Freundlicherweise gibt die SZ Online ihren Lesern ein paar einfache Tips zum Entkrümmen.

Bei der AOK gibts nicht nur einen Ratgeber zum Thema, sondern auch einen interaktiven Trainer mit Übungen. Und wem diese besonders gut gefallen haben, der kann sich gleich den passenden Bildschirmschoner herunterladen. Gute Idee!

Auch freenet.de offeriert einige gute Ratschläge, und bei YouTube gibt es Videos, die z.B. das korrekte Sitzen demonstrieren (leider kann ich das von hier nicht verlinken, folgt also später).

Fellow Office Schluffis, lasst uns uns aufrichten!

Mein Adventskonzert

Liebe Leser, jedes Jahr überkommt mich irgendwann das Bedürfnis, meinen Lesern etwas Gutes zu tun. Natürlich könnte man sagen, das tue ich ja schon durch meinen fabulösen Blog! Aber ich meine, so etwas Kleines extra, das Sahnehäubchen, sozusagen...

Hier ist also das grosse Blogprojekt: schickt mir bis zum Sonntag, den 7.12., Eure Lieblingssongs, Stil egal, und ich schenke Euch Airtime bei blip.fm. Falls genug Einsendungen kommen, um eine Playliste zu erstellen, werde ich DJane spielen und Euer Wunschkonzert 2008 präsentieren (HR3-Hörer erinnern sich). Falls nicht, müsst Ihr leider weiter meine Playlisten hören...

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Adventskalenderkollektion, Teil 1

Hier gibts was zu Gucken und zu Gewinnen! Wenn Ihr eigene Adventskalenderempfehlungen habt, bitte im Kommentar vermerken.

Brigitte Online: praktischerweise bekommt man die tägliche Weihnachtsbaumkugel direkt vor die Nase gehängt. Es gilt, Puzzle oder Quizze zu lösen.

Petra.de: man muss sich in die Lounge einloggen, um mitzumachen. Bisher nette Preisauswahl.

AZ Online: Beschiss! Der "grosse Adventskalender" ist lediglich eine Werbung dafür, die tägliche Printausgabe zu kaufen. Naja. Dafür gibts Coupons und Rabatte.

Freundin online: alle Jahre wieder. Dieses Jahr eher langweilig schlicht gehalten, aber die Preise haben's in sich (auch wenn mich bisher nur einer von dreien interessiert hat). Da die Freundin es seit einiger Zeit mit Aufdeckspielen hat, gilt auch hier das Motto "mehr ist mehr."

Auch die Jolie setzt auf Aufdeckspiele, aber bei diesem muss man lediglich drei Paare finden. Die Preise sind girly (was sonst).

Männlichere Geschenke gibts bei Prinz. Und weil Männer wohl nicht auf niedliche Grafiken stehen, verstecken sich die Preise nicht mal weihnachtlich, sondern hängen alles raus zum gleich Ansehen.

Teil 2 der Kollektion folgt am Montag.

Montag, 1. Dezember 2008

Advent, Advent bei Twitter

Im Gegensatz zu vielen meiner Zeitgenossen liebe ich diese überkandidelte, überdekorierte Weihnachtszeit und bin jeden Januar wieder ganz geknickt, wenn die Ladenfenster und Stadtzüge entweihnachtet werden. Natürlich bin ich auch ein Fan von Adventskalendern. In den nächsten Tagen werde ich mehrere online Kalender vorstellen, damit Ihr Euch auch auf das tägliche Türchen freuen könnt.

Diese schicke Idee habe ich allerdings nicht selber gefunden: den Twitter-Adventskalender. Wie's geht, steht im Blogeintrag, wenn man den Link anklickt.

Viel Spass und viel Glück!

(via Netzlogbuch)